Über Yens Franke

Yens Franke fand erst spät zur Fotografie. Seine jungen Jahre verbrachte er als Gitarrist und Sänger einer Münchner Rockband. Personelle Veränderungen im Bandgefüge führten zur Entscheidung, einen "seriöseren" Weg zu beschreiten. Von der Kunst jedoch nie geheilt, nahmen ihn eines Tages die Schwarzweiss-Fotografien von Lichtkünstlern wie Bastiaan Woudt, Fiona Louise Larkins, Stefan Vanfleteren und nicht zuletzt Peter Lindbergh völlig in Beschlag. Durch das Studieren der Arbeiten dieser und ähnlicher Künstler, dem Lesen von Fachliteratur und letztlich auch der erfolgreich abgeschlossenen Teilnahme am Shootcamp von Christian Anderl, (Wien, AT), hat er sich - ohne formale Ausbildung – leidenschaftlich der Fotografie verschrieben. Dabei hat Yens Franke permanent seinen eigenen Stil weiter entwickelt. Gewohnte Konventionen und aktuelle Schönheitsnormen in der People-Fotografie scheinen ihn hierbei überhaupt nicht zu interessieren. Vielmehr sind es Kunst und Ästhetik die bei seinen Fotografien an erster Stelle stehen. Bei der Fotografie von Menschen zitiert Yens Franke gerne Peter Lindbergh, der ihm mit folgenden Worten aus der Seele spricht: "Bei richtiger Schönheit sprechen wir  über Individualität, über die Courage man selbst zu sein, die eigene Sensibilität einer Person. Das zusammen ergibt für mich Schönheit. Alles andere, dieser Wahn nach Jugend und Perfektion ist nur eine manipulierte Fiktion. So gesehen finde ich das Schönheitsideal von heute skandalös."  J.Seibold/Hysterika.de